
Mit dem Projekt „Erzählende Erinnerungen“ wurden auch in diesem Jahr drei Workshops realisiert, die sich auf unterschiedliche Weise dem biografischen Erzählen widmeten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie persönliche Erinnerungen sichtbar, hörbar und erfahrbar werden können – durch Sprache, kreatives Gestalten und Bewegung.
Im Rahmen des Projekts fanden drei aufeinander abgestimmte Workshops statt, die das Erzählen auf unterschiedliche Weise erfahrbar machten.
Den Auftakt bildete der Workshop „Erzählen mit der Stimme“. Unter der Leitung von Michael Strauß und Michael Helm spielten die Teilnehmenden mit Stimme, Text und Ausdruck und entdeckten, wie viel Kraft im gesprochenen Wort steckt. Die Übungen eröffneten neue kreative Impulse und brachten Erinnerungen ins Fließen. Es entstand ein warmes, offenes Miteinander, in dem die eigene Stimme als Ausdruck persönlicher Erfahrungen erprobt werden konnte.
Im Workshop „Erzählen auf dem Papier“ wurde gemeinsam mit Sven Henric Olde und Annika Ginau gezeichnet, geschrieben und mit Sprache und Bildern experimentiert. Die Teilnehmenden brachten persönliche Erinnerungen aufs Papier und erkundeten unterschiedliche Formen des Erzählens. Dabei wurde sichtbar, wie vielfältig und lebendig Geschichten Ausdruck finden können und wie bereichernd der kreative Austausch innerhalb der Gruppe war.
Im dritten Workshop „Erzählen in der Bewegung“ mit Frenzy Hoehne und Anna Zimmermann gingen die Teilnehmenden der Frage nach, wie sich Erinnerungen im Körper zeigen und über Bewegung Ausdruck finden können. Im gemeinsamen Arbeiten mit Bewegung, Raum, Materialien und Installationen entstanden Schritt für Schritt persönliche Erzählmomente. Die Offenheit der Gruppe prägte den Workshop und schuf einen Raum für kreatives Ausprobieren und gemeinsames Erleben.
Alle drei Workshops waren geprägt von Offenheit, gegenseitigem Interesse und Wertschätzung. Durch das Teilen persönlicher Erinnerungen, das gemeinsame Nachdenken und die kreativen Impulse der Referent*innen entstand eine vertrauensvolle Atmosphäre, die den Austausch und das biografische Arbeiten auf besondere Weise ermöglichte.
Wir danken allen Teilnehmer*innen sowie den Referent*innen für ihre Offenheit, ihr Engagement und die inspirierende Zusammenarbeit. Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial im gemeinsamen Erzählen liegt – und bestärkt uns darin, auch künftig Räume für Begegnung, Reflexion und kreative Erinnerungskultur zu schaffen.




























Die Poster von Erzählen mit der Stimme, Erzählen auf dem Papier und Erzählen in der Bewegung finden Sie jeweils hinter dem Titel hinterlegt.
Den allgemeinen Veranstaltungsflyer finden Sie hier.
Referent*innen
Projektlaufzeit
Januar 2025 – Dezember 2025
Projektpartner
Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit Kunstverein Oerlinghausen durchgeführt.

Gefördert wird das Projekt „Erzählende Erinnerung“ durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

